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Köhlbrandbrückenlauf in Hamburg (03.10.2018)

Die LG Nord Senioren in der Hansestadt

v.L: Günther Hecht, Robert Wöllmann, Günter Hallas, Michael Kothlow Foto: privat

Am Tag der deutschen Einheit fuhren wir zu viert mit dem ICE nach Hamburg wo wir um 12:00 Uhr an der Startlinie zu Deutschlands größtem Brückenlauf über 12,3 km standen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit den anderen knapp 6000 Teilnehmern in drei Startwellen um 9, 12 und 15 Uhr auf die Strecke. Bevor Sie in ein paar Jahren einem Neubau weichen muss, wollten wir die sonst für Fußgänger gesperrte Brücke laufend bezwingen.

 Bevor wir das Startgelände erreichten, ging es vom S-Bhf. Veddel erst noch knapp 2 km zu Fuß an vielen Containern vorbei, durch eine recht schmucklose Gegend. Dort kamen uns schon die um 09:00 Uhr gestarteten Läufer entgegen und informierten uns über den zu erwartenden strammen Gegenwind auf dem Hinweg über die Brücke.

In der Nacht vor den Läufen hatte es geregnet und am 3. Oktober wechselten sich Sonne, Wind, Regen und Wolken bei 12 Grad Höchsttemperatur regelmäßig ab. Kein Zweifel, es gibt bessere Bedingungen aber alleine das Panorama wenn man auf dem Scheitelpunkt der Brücke angekommen ist entschädigt für einiges.

Bei ordentlichem Gegenwind wurden die Beine schnell müde, dafür trug uns der auf dem Rückweg nun schiebende Wind regelrecht die Fahrrampe hinauf. Kurz vor dem Ziel überraschte uns dann noch ein kräftiger Schauer, der nochmal für etwas Frische auf dem letzten Kilometer sorgte. Schade nur, dass die Strecke für Zuschauer gesperrt blieb und es so unterwegs keine Anfeuerung gab.

Bei der Teamwertung sahen wir uns wieder einmal mit den alten Problemen (es gab leider keine Seniorenklasse) konfrontiert, so dass wir uns als ältestes Team mit allen anderen in einer Wertung befanden.

Dafür hielten wir uns in den Einzelwertungen schadlos und holten mit einem 2ten Platz von Günter Hallas (M75) und einem 3ten Platz von Günther Hecht (M70) zwei Podiumsplätze in den jeweiligen Altersklassen.

Hinterher wurden die verbrannten Kalorien standesgemäß mit Fischbrötchen und alkoholfreiem Bier wieder aufgefüllt. Auf der Rückfahrt nach Berlin waren wir uns dann schnell einig, dass es nächstes Jahr eine Wiederholung geben soll.